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Die Legende

von Concordia-Portogruaro

Die Legende der Entstehung von Portogruaro berichtet, hier in Kurzform zusammengefasst, dass die Christen Marcello und Nicola, zwei Fischer und die einzigen Überlebenden des Massakers von Cocordia, das von Attila’s Horden angerichtet worden war, beschlossen haben, die Stadt am Flussufer des Lemene wieder zu errichten, aber zwei Kilometer weiter Flussaufwärts. Mit Hilfe eines Boots transportierten sie Baumaterial, um die Kirche Sant‘Andrea zu bauen und den neuen Kirchenturm zu errichten. Aber die Steine, die sie tagsüber niederlegten, versanken während der Nacht im Boden, der aufgrund der schädlichen Auswirkungen des Salz, das Attila hier verteilt hatte, sumpfartig war. Daraufhin baten Sie einen heiligen Einsiedler, den Mönch Camucino, um Hilfe, der am Meer, zwischen dem Hafen Baseleghe und Bibione, im Mottarone dei Frari lebte (…) Der Heilige begann zu weinen und überreichte schlieβlich den Fischermännern eine Muschel, gefüllt mit seinen eigenen Tränen, und wies sie an, den Wiederaufbau der Stadt fortzuführen und den ersten Stein mit seinen Tränen vom schädlichen Salz des Atilla rein zu waschen. Die Fischer folgten seinem Rat und die Kirche und der Kirchturm spiegelten sich schon bald im Wasser des Lemene. Als die Stadt errichtet und die Häuser und Straβen noch menschenleer waren, wandten sich Marcello und Nicola erneut an Camucino, um die Stadt zu bevölkern. Der Heilige bat erneut Gott um Hilfe und vollbrachte ein zweites Wunder. Und so kam es, während sie eines Nachts in der Nähe der Kirche am Flussufer des Lemene saβen, der aufgrund des Mondscheins silbern leuchtete, dass tausende Kraniche mit ebenso vielen Kindern, eine Hälfte männlich und eine weiblich, vom Himmel herabkamen. Sorgfältig groβgezogen, vermehrten sie sich auf wunderbare Weise (…) (Nodari, 1997)